SEIT DIE WELT WELT IST – DESDE QUE EL MUNDO ES MUNDO O.m.U.

 

von GÜNTER SCHWAIGER

 

Der Kleinbauer Gonzalo lebt mit seiner Familie im Dorf in Ribera del Duero im Hochland von Kastilien. Die alte und weise Tradition der Selbstversorgung – vom Schweineschlachten bis zum eigenen Wein –  kommt ihm sehr zu Gute in Zeiten der Krise, die Spanien gerade durchlebt. Denn auch sein Dorf ist von Firmenschließungen und Arbeitslosigkeit betroffen, während die Kleinbauern unter ständigem Druck der Lebensmittelindustrie, der Banken und der Großgrundbesitzer stehen.

Die Saat und die Ernte gleich wie Feste und Bräuche markieren den Jahreszyklus, in dem es zwar nicht an Schwierigkeiten und Problemen fehlt, aber auch nicht an Freude und Zufriedenheit.

SEIT DIE WELT WELT IST, ein Porträt des anderen, unbekannten Spanien, das eingezwängt zwischen Traditionen und Wirtschaftskrise in den kleinen Dörfern ums Überleben kämpft, versteht sich auch als eine Hommage an die einfachen Dinge, an die Natürlichkeit und die erfrischende Rebellion von Lebensweisheit.

„Ein Film über die Schönheit der einfachen Dinge“ – DER STANDARD, Michael Pekler

„Das liebevolle Porträt eines anderen Spanien. Empfehlenswert.“ – FALTER, Michael Omasta

“Ein großer Film, mit Herzblut, Talent und Verstand.”,DIE PRESSE – Spectrum, Erich Hackl