TEA WITH THE DAMES – Ein unvergesslicher Nachmittag O.m.U.

von Roger Michell

Mit TEA WITH THE DAMES – Ein unvergesslicher Nachmittag ist das Publikum herzlich dazu eingeladen, den großen Damen des Films Eileen Atkins, Judi Dench, Joan Plowright und Maggie Smith Gesellschaft zu leisten.

Die vier außergewöhnlichen Freundinnen, die für ihre schauspielerischen Leistungen von der Queen zu „Dames“ geadelt wurden, treffen sich seit mehr als 50 Jahren immer wieder in einem Cottage zum Tee. Dort plaudern sie – very british – lustvoll und witzig über ihre Leben und den neuesten Klatsch, erinnern sich an alte Zeiten, ihre Erfahrungen am Theater, im Fernsehen und im Kino. Mit viel Humor erzählen sie freimütig und ohne jegliche Sentimentalität von ihren Anfängen auf der Bühne, von prägenden Erfahrungen, den Macken berühmter Berufskollegen und Ex-Ehemännern und vom Lampenfieber. Mit nicht immer ganz jugendfreien Sprüchen kommentieren sie pointiert die Widrigkeiten des Lebens, denn vor allem haben die geadelte Damen Spaß miteinander und ihr Lachen und Humor ist unwiderstehlich und hochansteckend!

Der mehrfach preisgekrönte Regisseur Roger Michell („Notting Hill“) durfte für TEA WITH THE DAMES die vier von der britischen Königin mit dem Titel „Dame“ in den Ritterstand erhobenen Schauspielerinnen Eileen Atkins, Joan Plowright, Maggie Smith und Judi Dench beim Tee mit der Kamera begleiten. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten hatten die Damen zusammen an die 250 Jahre Schauspielkarriere hinter sich. Jede einzelne dieser außergewöhnlichen Schauspielerinnen hätte schon genug für eine abendfüllende Doku zu berichten gehabt – zusammen aber ergibt sich ein absolut faszinierendes Bild vierer starker und dabei völlig unterschiedlicher Persönlichkeiten, die nicht nur das britische Theater seit den 50er Jahren entscheidend geprägt haben, sondern auch mit Fernseh- und Filmrollen von „James Bond 007“ bis zu „Downton Abbey“ und „Harry Potter“ zu Weltruhm gekommen sind. Viele Filmausschnitte in TEA WITH THE DAMES laden zum Schwelgen in der Filmgeschichte ein.

Die internationale Presse feierte den Film mit grandiosen Bewertungen. Wer diese „Dames“ kennen lernt, wird für immer ihr Fan sein.

Regisseur Roger Michell über „The with the Dames“:
Zusammen waren sie 342 Jahre alt, als wir drehten.

Sie alle stehen im siebten Jahrzehnt ihrer Karrieren voller großer, oft epochemachender Momente auf der Bühne und auf der Leinwand.

Sie sind witzig, geistreich, scharfsinnig, ehrgeizig, sentimental, albern, intelligent, sarkastisch, cool, hinreißend, eindringlich, respektlos, ehrfurchtgebietend, alt – und gleichzeitig unglaublich jung.

Ein solcher Kreis von Freundinnen ist einmalig, und die einmalige Chance, sie zu beobachten, während sie um einen Tisch versammelt sind, und ihre rückhaltlosen, brillanten Gespräche und unglaublichen Anekdoten zu genießen, konnte ich mir nicht entgehen lassen.
Ich wollte, dass diese erstaunlichen Frauen das tun, worin sie allesamt Weltmeister sind: sich unterhalten, plappern und quatschen, sich erinnern, nachsinnen, fluchen und jubeln, loben und lachen. Der Film sollte so wirken, als ob wir sie ganz zufällig belauschten, als ob nichts geprobt wäre, als ob sie gar nicht wüssten, dass eine Kamera im Raum ist. Mein Ziel war eine intime filmische Reportage: nicht in Ehrfurcht erstarrt, nicht in höflicher Distanz oder ehrerbietiger Entfernung.

Mir ging es darum, die großartigen Damen an einen Tisch zu bekommen, um ein paar Einblicke in ihr bewegtes Leben zu erhaschen, in ihre Vergangenheit, in ihre Gegenwart, und auch, um ihre gegenseitige Zuneigung und ihr Zusammenspiel zu zeigen. Ich wollte nichts wie auf einer Bühne inszenieren, nichts wiederholen lassen, nichts stellen. Mein Vorbild waren eher die Dokus über große Rockbands statt einer Landschaftsaufnahme in Pastelltönen – eher das Adrenalin eines Rolling-Stones-Konzerts als das beruhigende Grün von Wiesen und Wäldern.

Vorstellungen

Dienstag 23. Apr.
18:30